Kaffeebohnen

Kaffee – Herkunft und Geschichte

Mythen um die Herkunft des Kaffees gibt es viele. So heißt es z. B., dass die Kaffee-Pflanze  in Äthiopien geboren wurde. Der Sage nach hätte ein Hirte die erste Pflanze entdeckt, nach dem seine Ziegen von den roten Kaffeebohnen genascht hätten und danach mehr wie aufgedreht waren.  Viele Geschichten, die sich um die Herkunft des Kaffees drehen sind völliger Mythos, aus diesem Grund sollte man sich an die Fakten halten.

Der Kaffee war geboren

Anfangs wurde Kaffee zubereitet, ähnlich, wie man sich heute einen Tee macht. Die getrockneten Kaffeekirschen samt ihren Blättern wurden im heiße Wasser gebrüht.  Erst als die Araber und Osmanen ihre Vorliebe für Kaffee entdeckten, wurde auch die Zubereitung von Kaffee optimiert.  Hierbei wurden die rohen trockenen Kaffeekirschen geröstet und anschließend fein gemahlen. Das so gewonnene Pulver wurde mehrmals aufgekocht.  Es sollte nicht lange dauern, bis das erste Kaffeehaus geboren war. Das erste bzw. die ersten Kaffeehäuser gab es im sechzehnten Jahrhundert in Istanbul. Ein Jahrhundert später, sollten die ersten Kaffeehäuser auf europäischen Boden folgen, genauer gesagt in Venedig, Wien, London und Oxford.  Auch Deutschland schloss sich kurze Zeit darauf an, s wurde das erste deutsche Kaffeehaus in der deutschen Stadt Bremen im Jahre 1673 eröffnet. Fast fünfzig Jahre sollte es dauern, bis auch Berlin endlich ein Kaffeehaus sein Eigen nennen dürfte.

Wo kommt der Kaffee her?

Die Hochlagen der Sub-Tropen wie z. B. in Kolumbien oder Äthiopien bieten die perfekten Gegebenheiten für den Anbau von Kaffee.  Lange wurde Kaffee mit der Produktion von  Getreide oder Soja gleichgesetzt. Doch mittlerweile sind Kaffeekirschen schon fast heilig, Ihnen wird extreme Aufmerksamkeit und Respekt geschenkt. Die Geschmacksvielfalt des Kaffees begeistert heute Menschen weltweit. Dementsprechend gibt es natürlich auch eine Vielzahl unterschiedlicher Anbaumethoden.

Bild: © Alexander-Steinhof-Fotolia.com




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